01 Warum dieselbe Besetzung die ganze Strecke fährt
Bei einer langen Strecke gibt es zwei Arbeitsweisen. Die eine sammelt Ladungen, lädt an einem Zwischenpunkt um und verteilt sie weiter. Die andere fährt einen Haushalt am Stück. Wir arbeiten so wie die zweite, und der Grund ist einfach: Jedes Umladen ist ein zusätzlicher Griff an Ihre Möbel, und jeder Griff ist eine Gelegenheit für einen Schaden.
Dazu kommt die Verantwortung. Wenn dieselben Kräfte laden und abladen, wissen sie, wie ein Stück eingepackt war und wo es hingehört. Rückfragen am Zielort verschwinden fast vollständig, weil niemand einen fremden Wagen auspackt.
Für Sie hat das eine sichtbare Folge: Sie haben einen Ansprechpartner für den gesamten Auftrag und nicht drei, und die Ankunftszeit wird vorher vereinbart statt am Fahrtag durchgegeben.
02 Ladungssicherung ist auf dieser Strecke die eigentliche Arbeit
Auf einer langen Fahrt wirkt jede Bodenwelle über Stunden auf die Ladung. Deshalb entscheidet nicht die Fahrweise über den Zustand Ihrer Möbel, sondern die Art, wie der Wagen beladen wurde.
- Schweres nach unten und nach vorn, Leichtes darüber, nichts obenauf, was rutschen kann
- Große Flächen wie Tischplatten und Schrankseiten hochkant an die Bordwand
- Zwischenräume werden gefüllt, weil eine Ladung nur dann nicht wandert
- Polstermöbel und Matratzen eingeschlagen, Kanten und lackierte Flächen abgepolstert
- Gurte in Lagen gesetzt, nicht erst am Ende über den ganzen Stapel
- Was am Ziel zuerst gebraucht wird, kommt zuletzt in den Wagen
03 Der Weg beginnt an der A 10
Unser Betriebssitz liegt an der Landesstraße L 30, und die Anschlussstelle Berlin-Hellersdorf der A 10 liegt rund vier Kilometer südwestlich des Ortszentrums. Der beladene Wagen ist also nach wenigen Minuten auf der Autobahn und muss sich nicht erst durch eine Innenstadt arbeiten.
Das klingt nebensächlich, ist es aber nicht. Eine Fernfahrt, die mit einer halben Stunde Stadtverkehr beginnt, verschiebt die Ankunft am Ziel um genau diese halbe Stunde, und am Ziel warten Menschen, ein Termin und manchmal eine begrenzte Zeit für den Halteplatz.
Liegt Ihre Anschrift südlich der Ostbahn, planen wir die Querung des Gleises in den Zeitplan ein. Bei einer Fernstrecke lädt der Wagen ohnehin nur einmal, damit fällt genau eine Querung an, und die kostet keinen Tag.
04 Was der Ferntarif enthält und was daneben steht
Der Ferntarif richtet sich nach der Wohnungsgröße und ist in der Tafel aufgeschlüsselt. Enthalten sind Laden, Sichern, Fahren, Abladen sowie das Zerlegen und der Wiederaufbau der Möbel, die dafür vorgesehen sind.
Daneben stehen nur Positionen, die Sie ausdrücklich beauftragen: die Packhilfe für ab 25 € je Stunde, der Monteur für aufwendige Systemmöbel für ab 28 € je Stunde, Leihkisten für 0,90 € je Stück und Woche, Polsterfolie für 19 € und Möbeldecken für 2,50 € je Stück und Woche. Passt der Einzugstermin nicht zum Auszug, verwahren wir den Hausrat: ein Abteil mit zehn Kubikmetern kostet ab 15 € am Tag, die spätere Auslieferung ab 89 € je Fahrt.
Für Fahrten innerhalb von Märkisch-Oderland kommt kein Anfahrtsposten dazu. Geht es darüber hinaus, weisen wir ihn vorab beziffert im Angebot aus.
Alle vier Strecken dieser Seitengruppe führen über den Landkreis hinaus. Der Anfahrtsposten ist bei ihnen also der Regelfall und steht beziffert im Angebot, bevor Sie zusagen.
05 Der Ablauf einer Fernstrecke
Sechs Schritte, von denen die Hälfte vor dem Fahrtag liegt. Auf einer langen Strecke ist Improvisation die teuerste aller Lösungen.
- Anfrage mit beiden Anschriften, Stockwerken und dem gewünschten Zeitraum
- Kostenloses Aufmaß an der alten Anschrift, Volumen in Kubikmetern
- Angebot mit Ferntarif, Wagengröße, bezifferter Anfahrt und Ankunftsfenster
- Anlieferung von Kisten und Packmaterial mit ausreichend Vorlauf
- Ladetag: laden, sichern, Ladeliste abgleichen, losfahren
- Zieltag: abladen, Möbel aufbauen, Kisten in die richtigen Zimmer stellen